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2004-02: Stammesskilager in Reit im Winkl

 

DPSG St. Ludwig - Stammesskilager in Reit im Winkl

Vergnügliche Faschingstage im Schnee 21 - 25. Februar 2004

Bericht von Johannes Bauer


 

Nürnberg – bewölkt und nass. Der Stamm der Pfadfinder aus St. Ludwig packt seine sieben Sachen in den Fuhrpark und macht sich am 21. Februar 2004 auf den Weg Richtung österreichische Grenze. Die Staumeldungen sind bereits minutenlang, der Stau auf der Strecke Richtung München summiert sich bereits in der Früh auf über 100 km.


 

Nichtsdestotrotz geht es los, auf Landstrassen versteht sich, Richtung Urlaubsgebiet. Vier Autostunden später kommt die Kolonne auf dem Beg an, der der Steinplatte gegenüber liegt. Das Wetter noch etwas verschlafen, der Schnee jedoch lässt nichts zu wünschen übrig. 300 Meter geht es mit samt allem Gepäck und der Verpflegung zu Fuss weiter bis zur Hütte „Walmkogel“. Der im Sommer befahrbare Weg ist so knietief eingeschneit, dass selbst das Laufen schwierig fällt.

Angekommen und eingerichtet klingt der Abend schön bunt mit geselligen Spielen aus. Während der nächste Tag bereits Aufregung beim Skifahren am Hausberg mit sich bringt, das Wetter sich noch von der besten Seite zeigt, bringt der Montag viel neuen Schnee mit sich, der die Sicht auf der Steinplatte doch deutlich einschränkt. Doch auch das kann den Spass nicht mindern und während der Großteil Ski fährt ist ein kleiner Teil beim Alternativprogramm damit beschäftigt die Eisfläche mit Schlittschuhen unsicher zu machen.

Nachdem zu den Ausflug zur Steinplatte sämtliche Autos benötigt wurden standen die Fahrer bei Rückkunft an der Auffahrt zur Hütte vor einem eisigen Problem. An eine Auffahrt den Hüttenberg hinauf war nicht mehr zu denken. Selbst Schneeketten konnten hier nicht weiterhelfen.


 

Für diesen Nachmittag war eine Schneeolympiade angesetzt. Der ganze Stamm bewegte sich zu Fuss den Berg hinunter, um unten im Tal die ersten Reit im Wink’ler Schneespiele auszutragen. Nach dem offiziellem Fackeleinlauf galt es den stabilsten, kreativsten und größten Schneemann zu bauen. In dieser Disziplin ließen sich die vier Gruppierungen nicht lumpen, ebenso wenig wie beim Schneeschätzen. Wem fällt es schon leicht 3 Liter Volumen Schnee abzuschätzen?

Wacker zu schlagen galt es sich dann beim Schneeballschießen. Nicht leicht für den Werfer und erst recht nicht leicht für die lebende Zielscheibe das Geschoss ins Ziel zu dirigieren. Aber all das war nichts im Vergleich zu den Anstrengungen, die ein Schlittenwettziehen durch den Tiefschnee mit sich bringt. Jeweils einer der Gruppe durfte sich von sechs anderen Gruppenmitgliedern durch den Tiefschnee ziehen lassen, wahrlich keine einfache Aufgabe.

Der einsetzende Schneefall, so wie das Finale, in dem es galt die Köpfe der anderen Schneemänner herunterzuwerfen, sorgten dafür, dass zum Schluss alle recht durchnässt und verfroren den Anstieg zur Hütte angingen.

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