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2005-02: StammesSkilager in Abtschlag

Stammesskilager

Stamm Sankt Ludwig in Abtschlag vom 5.2 – 9.2.2005

 

Vom 5.2. – 9.2.2005 fand das Stammesskilager des Stammes Sankt Ludwig im Bayrischen Wald statt.

Bericht von Nadja Frenzel

 

Am Morgen des 5.2. trafen sich 8 Wölflinge, 4 Jungpfadfinder, 7 Pfadfinder ebenso wie 5 Leiter und 3 Mitarbeiter im Klosterhof von St. Ludwig, um gemeinsam nach Abtschlag in den Bayrischen Wald zu fahren. Als das Gepäck und die Kinder in die Kleinbusse verladen waren, ging es pünktlich um 10 Uhr in Richtung Autobahn. Nach ca. 3 ½ Stunden Fahrt und einigen Umwegen (Map 24 war Schuld daran), kamen wir bei unserem Quartier in Abtschlag an. Nachdem die Busse und der Anhänger ausgeladen und die Zimmer verteilt waren, trafen wir uns wieder alle im Speisesaal um die Kinder/Jugendlichen in gemischte Gruppen zu setzen (diese wurden vor dem Lager schon eingeteilt und blieben über die gesamten 5 Tage so, um gemeinsam bei Spielen teilzunehmen, zu essen...). Gleich im Anschluss wurden dann T-Shirts in den verschiedenen Gruppen bemalt. Nach dem Abendessen machten wir dann noch eine Nachtwanderung mit 2 Spielen, bevor es dann für die Wölflinge um 22 Uhr in die Betten ging. Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück und nach der Morgenrunde zu einer Schneeolympiade, bei der sich die verschiedenen Teams in den Disziplinen Schneeschuh-laufen, Skispringen (ein Kind wird im Huckepack getragen, während ein anderes solange „Flieg“ schreit bis ihm die Luft ausgeht, bis dahin ist das Kind dann geflogen), Schnee schätzen, Slalom mit dem Schlitten und vieles mehr. Nachdem wir dann alle ausgekühlt waren ging es zurück zum Haus um dort Mittag zu essen. Den Nachmittag verbrachten wir dann alle zusammen in der nahegelegenen Eishalle beim Schlittschuhlaufen, ein paar standen am Anfang noch recht wackelig auf dem Eis bis auch nach 3 Stunden der Letzte seine Angst überwunden hatte. Im Anschluss gab es dann noch einen Wortgottesdienst zu dem Thema „Bei uns herrscht Frieden“. Zum Abendessen gab es, da ja Sonntag war, einen leckeren Schweinebraten mit Klößen und Blaukraut. Eigentlichen wollten wir danach einen offenen Brettspieleabend machen, haben aber nach Wunsch von den Kindern Spiele im Stuhlkreis gemacht, wie zum Beispiel das Watschenspiel und Loriot Sofa. Frühmorgens um 7:30 Uhr standen wir wieder auf um gemeinsam zum großen Arber zu fahren, dort wollten wir dann mit unseren Ski- und Snowboardfahrern die Pisten unsicher machen, während die Alternativ-gruppe Schlittenfahren gehen sollte. Leider wurde uns da ein Strich durch die Rechnung gemacht, der Skiverleih hatte nur noch 3 paar Skier in Kindergrößen, so dass die Meisten am Alternativprogramm teilnehmen mussten und nur ein paar Wenige Skifahren bzw. snow-boarden konnten. Viel Zeit blieb dann am Vormittag leider auch nicht mehr, dann gab es schon für alle Mittagessen am Bus. Im nachhinein fuhren wir auch nicht mehr oft, da die Wartezeiten an den Liften ewig waren. Die Leute vom Alternativprogramm waren dann noch Autoreifenrutschen und im Schnee rumspringen bevor wir um 15 Uhr wieder gemeinsam nach Abtschlag zurückfuhren. Nach Kaffee und Kuchen wurde der Speisesaal mit Faschings-deko geschmückt um dort dann gemeinsam lustige Spiele zu machen. Nach dem gemeinsamen Abendessen tanzten dann die Wölflinge und ein paar Jungpfadfinder in unserer Disko, es gab an diesem Abend auch alkoholfreie Cocktails von unserer selbstgebauten Schneebar. Am Dienstag wurde das wecken noch mal auf eine halbe Stunde vorverlegt, damit auch jeder beim Verleih sich Skier ausleihen konnte. Schön geschminkt und mit unseren bemalten T-Shirts standen wir dann um halb 10 an der Kasse um uns Freikarten für die Lifte abzuholen (jeder der geschminkt und verkleidet kam sollte eine bekommen, wir haben dadurch 300 Euro gespart). An den Liften war trotz alledem genauso viel Betrieb wie am Tag zuvor, die Anfängergruppe ging erst mal ohne Lift zum üben, die Fortgeschrittenen und die Snowboardfahrer verabschiedeten sich von den anderen und fuhren bis ganz nach oben, während die Leute vom Alternativprogramm in den Tierpark nach Lohberg gefahren sind. Am Abend wurde sich dann über den Tag ausgetauscht und sich erst mal entspannt, bis es nach dem Abendessen mit dem Abendprogramm losging. Es wurde das Chaosspiel im ganzen Haus gespielt, wobei die Spielleitung unsere 3 Pfadimädchen übernahmen. Nach einem anstrengend Tag gingen auch die letzten um 24 Uhr ins Bett. Mittwoch in der Früh standen dann alle um 8 Uhr auf, dann wurde noch geputzt und gepackt, um dann möglichst schnell in Richtung Nürnberg zu fahren, da wir eigentlich noch einen Zwischenstopp in Berching im Schwimm-bad machen wollten, dies konnte aber leider anhand der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr realisiert werden. Wir kamen dann um 18 Uhr wieder in St. Ludwig an, wo wir nur noch die Busse und den Hänger ausgeladen haben um dann alle zum Schluss „Nehmt Abschied Brüder“ zu singen.

 

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